Hallo

alle machen mit, gezwungenermassen weil obligatorisch: Radio- und Fernsehgebühren bezahlen - und das die höchsten auf der ganzen Welt! Und wer verbrauchts? zum grossen Teil unsere Schweizer Quasi-Monopol-Gesellschaft SRG, mit Anhang TPC Zürich AG, Swiss TXT, Publisuisse S.A., Mxlab AG, Telvetia S.A.

da wären im Detail:

- SF Schweizer Fernsehen: 971 Vollzeit-Stellen, Betriebkosten 423.6 Millionen CHF/J.
- SR DRS Schweizer Radio: 718 Vollzeit-Stellen, Betriebskosten 160 Millionen CHF/J.
- RTS Radio Telev. Suisse: 1586 Vollzeit-Stellen, Betriebskosten 390.5 Millionen CHF/J.
- RSI Radio Telev. svizzera: 1064 Vollzeit-Stellen, Betriebskosten 241.2 Millionen CHF/J.
- RTR Radio Telev. Rumantscha: 127 Vollzeit-Stellen, Betriebskosten 22.5 Millionen CHF/J
- Swissinfo Online Auslanddienst: 123 Vollzeit-Stellen, Betriebskosten 26 Millionen CHF/J.

Dazu kommt noch die Produktionsfirma TPC, die auch nicht gerade bekannt für betriebswirtschaftlich durchdachte Bedürfnisse ist. So hat diese Gesellschaft in den letzten 10 Jahren 3 Mal die Systemformate gewechselt, amortisiert über die netten Gebührenzahler.

Die SRG ist in der Schweiz das mit Abstand grösste Medien-Unternehmen mit einem Bestand von 5778 Vollzeitstellen 2009! Der Bestand an Personal ist genauso gewachsen, wie die enormen Verluste ab 2005:

- 2006: 22 Millionen Verlust
- 2007: 19 Millionen Verlust
- 2008: 78 Millionen Verlust
- 2009: 47 Millionen Verlust

Nun sollen die Empfangsgebühren im nächsten Jahr wieder steigen, von derzeit CHF 462.-- /Jahr auf ??? - wir wissen es noch nicht. Sparen, so wie es alle anderen Firmen und KMU's müssen, kennt die SRG wohl nicht. Solange alle immer brav die Gebühren bezahlen, wird das Karrusell vergnügt weiter drehen. Es ist wie immer, wenn der Staat das Monopol mit fadenscheinigen Argumenten schützt, der zahlende Bürger ist der Dumme!

Wie lange machen wir noch mit?

Gruss
Till